Geschichte CRex

Der Name setzt sich aus Castor (lat. Biber – Biber sehen braun aus ) – bezeichnet so die Farbe und aus Rex (lat. König) – Königskaninchen aufgrund des samtigen und kurzen Fells.

Alles fing im Jahre 1919 in einem kleinem Dorf in Frankreich (Pringé-Louché) an. In einem Wurf hasengrauer Normandiner (ist eine Kreuzung aus einheimischen französichen Kaninchen und dem Lapin bélier – Kängaru / Widderkaninchen) fiel ein Rammler mit deutlich kürzerem Fell (Mutation), im nächsten eine Häsin. Der Anfang für die Rex-Zucht war geboren. Der Pfarrer des kleinen Ortes übernahm die beiden Tiere und begann mit der ersten Rex-Zucht. Der Nachwuchs der beiden Tiere war komplett kurzhaarig. 1924 stellte er die ersten Castor-Rexe in Paris aus und sorgte so für eine Sensation. 1925 kamen die ersten Tiere nach Deutschland. Ab 1926 wurden die Rexe in die ganze Welt versandt. Eine Massenproduktion ohne Rücksicht auf Fehler und Schutz der Tiere begann. In der Pelzindustrie sollten die Felle einen Siegeszug antreten. Doch die Pelzindustrie lehnte die Felle erst einmal ab. 1927 wurden die Rexe im Standard durch den Reichsverband in allen sonst zulässigen Farben anerkannt. 1933 wurden die Rexe jedoch als Zuchtrasse abgelehnt. 1945 begann man von neuem mit der Rexzucht. Ohne Rücksicht auf Form und Leistung wurde das verbliebene Rexmaterial gekreuzt. Mittlerweile ist der Castor-Rex keine Wirtschaftsrasse (Fell, Fleisch) mehr sondern zu eine Sport-, Hobby- und Liebhaberrasse geworden. Heute ist das Zuchtziel hauptsächlich eine einheitliche Form und Größe, die Vollendung sowie erreichen des Standards und natürlich vor allem die Gesundheit der Tiere.

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